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Luftaufnahme awm Standort Münster-Coerde
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awm-Kampagne wirbt für mehr Respekt im Arbeitsalltag

Im Jahr 2025 wurden bei den Ämtern und Einrichtungen der Stadt Münster insgesamt 123 Fälle von Gewalt gegen städtische Mitarbeitende gemeldet. Auch Mitarbeitende der Abfallwirtschaftsbetriebe erleben immer wieder Beleidigungen sowie verbale und körperliche Bedrohungen. Mit der neuen Wertschätzungskampagne „Gemeinsam. Mit Respekt. Für Münster“ werben die awm daher für einen respektvollen Umgang.

Gruppenbild vor einer Bushaltestelle, an der das Kampagnenplakat hängt.
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Die awm-Mitarbeitenden (v.l.) Uwe Bartholomäus (Recyclinghof), Marco Ackermann (Abfallabfuhr), Kathrin Fuchs (Kundencenter) und Irina Rudinskaya (Stadtreinigung) sind Models der neuen Wertschätzungskampagne der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster.

„Wir nehmen die Rückmeldungen unserer Kolleginnen und Kollegen sehr ernst und sprechen uns deutlich gegen alle Formen verbaler und körperlicher Gewalt aus. Der Wunsch nach der Kampagne kam aus der Mitarbeiterschaft. Mit der Kampagne wollen wir unseren Teams den Rücken stärken“, sagt awm-Gesundheitsmanagerin Stefanie Stroth. 

Plakate im Stadtgebiet und auf awm-Fahrzeugen, Radiospots und Beiträge in den sozialen Medien greifen Alltagssituationen aus Abfallabfuhr, Stadtreinigung, Recyclinghöfen und Kundencenter auf. Ein Beispiel: Wenn die Abfallabfuhr die Tonnen leert, müssen Auto- und Radfahrende hinter dem Fahrzeug kurz warten. „Manche Auto- oder Radfahrende reagieren dann mit Hupen oder Klingeln, teilweise auch mit Beschimpfungen“, erklärt Stroth. 

Die Kampagne zeigt bewusst nicht die Konfliktsituation, sondern setzt bei der Lösung an: Ein geduldiger Autofahrer wartet, ein lächelnder Müllwerker bedankt sich fürs Warten. „Wir wollen zeigen, dass es nur gemeinsam geht und Respekt und Wertschätzung keine Einbahnstraßen sind“, sagt Stroth.