Stadt Münster: AWM - Altkleider

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Wohin mit dem Abfall?

Altkleider

Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, die Jeans ist endgültig hin, der Blazer war ein Fehlkauf - wohin mit den Klamotten? Kleiderspenden sind eine gute Lösung, aber nur dann, wenn sie ökologisch und sozialverträglich verwertet werden. Nicht jede Kleiderspende tut Gutes. Manches landet auf Märkten in Entwicklungsländern, macht dort der heimischen Industrie Konkurrenz und gefährdet damit Arbeitsplätze.
In Münster gibt es verschiedene Möglichkeiten, Alttextilien sinnvoll zu entsorgen.

Kleidercontainer

An über 60 Stellen im ganzen Stadtgebiet verteilt stehen Kleidercontainer neben den altbewährten Glas-Iglus. In die Kleidercontainer gehört alles, was aus Stoff ist. Also zum Beispiel Woll- und Strickwaren, Bettwäsche, Tischdecken, Handtücher, Unterwäsche und Krawatten. Doch auch Schuhe, Steppdecken, Gürtel, Hüte, Stoffreste und sogar Federbetten dürfen hinein. Der Inhalt der Container wird sortiert und verwertet. Die Container wurden in Zusammenarbeit mit karitativen Verbänden wie dem Deutschen Roten Kreuz, AWO und CAJ aufgestellt.

Altkleidercontainer sind für die gute Sache – allerdings nur, wenn sichergestellt ist, dass der Inhalt ökologisch verwertet wird und die Erlöse gemeinnützigen Zwecken zugutekommen. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) garantieren genau das. Seit über 25 Jahren arbeiten wir bei der Sammlung und Verwertung mit den in Münster tätigen karitativen Verbänden zusammen. Um ihre aktuell 140 Container deutlich von anderen Gewerbebetreibenden aufgestellten zu unterscheiden, haben die Kooperationspartner gemeinsam einen Aufkleber mit ihren Logos und dem Schriftzug "In jedem von uns steckt ein Kleidersammler" entwickelt (s. Bild oben).

 

Kleiderkammern

Wer Kleidung und Schuhe an eine Kleiderkammer spendet, hilft direkt. Sie werden kostenlos oder gegen eine geringe Aufwandsentschädigung weitergegeben. Kleiderkammern sind oft in der Kirchengemeinde ganz in der Nähe zu finden. Auch einige gemeinnützige Organisationen, zum Beispiel AWO, DRK und CAJ haben Kleiderkammern.

Secondhand-Läden

In den Secondhand-Laden gegeben lässt sich so mancher Schrankhüter wieder in bares Geld verwandeln. Die Geschäfte legen Wert auf Qualität und Sauberkeit. Sie wählen die Kleidung nach ihrem Kundenstamm aus und nehmen deshalb auch nicht alles an.

Wohin mit dem Abfall?

 

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