Stadt Münster: AWM - Engagement für die Umwelt

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Gemeinwohl und Verantwortung

Engagement für die Umwelt

Die AWM wirtschaften nachhaltig und umweltverträglich. Das haben wir in unseren Unternehmenszielen festgelegt: Weil wir uns ökologisch ausrichten, werden alle betrieblichen Prozesse darauf geprüft, ob sie klima- und ressourcenschonend sind. Wir möchten erreichen, dass alle unsere Produkte und Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger sowie für unsere gewerblichen Kunden einen hohen Umweltnutzen bringen. Außerdem hat die Verantwortung für die Umwelt einen festen Platz im Selbstverständnis und im Handeln unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Hohe Verwertungsquote - geringere Umweltbelastung

Wir unterstützen die Münsteraner dabei, Müll zu vermeiden, wo immer es geht. Für die unvermeidlichen Abfälle halten wir ein hoch differenziertes Erfassungs- und Sortiersystem vor. Mit einer Verwertungsquote von 84 Prozent aller Siedlungsabfälle stehen wir schon gut da. Und je mehr Abfälle wir gar nicht erst entstehen lassen, desto geringer sind die Auswirkungen auf die Umwelt.

Größte Photovoltaikanlage in Münster

Die AWM setzen auf Sonnenenergie. Seit 2009 läuft die Photovoltaikanlage auf dem Dach und an der Südseite der Betriebshalle an der Rösnerstraße auf Hochtouren. Rund 230.000 Kilowattstunden Strom liefert sie pro Jahr. Ende 2010 gingen weitere 9000 Quadratmeter Solarpaneele ans Netz: Die neue Anlage, von den AWM zusammen mit den Stadtwerken Münster betrieben, bedeckt den Südhang der rekultivierten Deponie II in Coerde. Sie soll jährlich im Mittel eine Million Kilowattstunden Strom erzeugen und ist damit Münsters größte Photovoltaikanlage. Sie allein wird in den nächsten 20 Jahren mithelfen, 12.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid zu vermeiden.

vertikales Windrad

Wind vertikal

Wer über die B51 Richtung Innenstadt fährt, kann sie nicht übersehen: die Windkraftanlage auf dem Schornstein des Werkstattgebäudes der AWM. Allerdings sieht sie auf den ersten Blick eher ungewohnt aus. Die Anlage hat nicht die bekannten horizontalen, sondern vertikale Achsläufer. Selbst bei geringen Windgeschwindigkeiten kann sie so ihre starke Leistung entwickeln und den Wind aus jeder Richtung nutzen, ohne dass die Rotoren nachgeführt werden müssen. Ein weiterer Pluspunkt ist der Verzicht auf ein zusätzliches Getriebe. Der Anlaufwiderstand ist deshalb extrem niedrig. Ende Dezember 2014 nahmen wir die neue Errungenschaft in Betrieb. Umgerechnet auf ein Jahr könnten mit den Erträgen mehrere Haushalte mit Strom versorgt werden. Mit Blick auf die eigenständige Energiegewinnung ist die neue Windkraftanlage der dritte Baustein im Energiekonzept der AWM. Mit klaren Vorteilen. Anders als unsere Photovoltaik- und Solarenergieanlagen produziert die Windkraftanlage unabhängig von den Lichtverhältnissen Strom und ist deshalb eine sinnvolle Ergänzung unseres Energiepools.


Fotovoltaik auf AWM-Dach

Photovoltaik auf AWM-Dächern

Und das Windrad ist nicht die einzige Anlage für regenerative Energieerzeugung bei den AWM. Als Mitbetreiber der größten Photovoltaikanlage Münsters setzen wir auf Sonnenenergie. Insgesamt rund 9.500 Quadratmeter Solarpanele produzieren auf der Betriebshalle Rösnerstraße und an der Deponie II in Coerde mehr als 1,2 Millionen Kilowattstunden Strom. Und vermeiden so 12.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid. CO2 einsparen, Ressourcen schonen und sich ein Stück weit unabhängig machen von den steigenden Energiepreisen.


Elektroauto der AWM

AWM tanken Wind und Sonne

Ein Energiepool, der für die eigenen Elektroautos zur Energietankstelle wird. Grüne Energie direkt vor der Haustür tanken– das sorgt für einen idealen umweltfreundlichen Energiekreislauf. Möglich wird das Anzapfen von Sonne und Wind über eine multimodale Ladestation. Hier können Fahrzeuge Energie beziehen. Die Technik stammt von den Stadtwerken Münster, die die Station im Rahmen eines E-Bus-Förderprojekts entwickelt haben. Das Grundstück, auf dem die Station steht, haben wir als direkter Nachbar für die neue E-Tankstelle zur Verfügung gestellt. Eine Kooperation, die sich auszahlt: Tag und Nacht laden sich entweder E-Fahrzeuge der AWM oder der Stadtwerke auf. Aktuell sind wir mit vier E-Autos unterwegs. Doch es sollen deutlich mehr werden. Im Sinne des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit wollen wir zukünftig möglichst viele alte Fahrzeuge nach der Abschreibung durch Elektrofahrzeuge ersetzen. Und so den hausgemachten Strom optimal nutzen.


Immer ein Auge auf den Fuhrpark

Ungefähr 160 Entsorgungs-, Reinigungs- und andere Nutzfahrzeuge sind täglich unterwegs, um die Stadt sauber, sicher und ordentlich zu halten. Kraftstoffverbrauch ist da natürlich ein großes Thema. Um die Verbräuche möglichst klein zu halten, schulen wir regelmäßig die Fahrer, damit sie sprit- und ressourcensparend mit den Fahrzeugen unterwegs sind. Außerdem setzen wir mit Erdgas betriebene Fahrzeuge ein, wo immer dies möglich und sinnvoll ist.

Energie aus Abfällen gewinnen

Die AWM holen selbst aus den Abfällen das Letzte heraus:

In der Biovergärungsanlage entsteht aus den organischen Abfällen der Münsteraner unter anderem Biogas - energiereiches Methan, dass im benachbarten Blockheizkraftwerk zu Strom und Wärme umgewandelt wird. Damit sparen die Münsteraner Jahr für Jahr etwa 4.150 Tonnen Kohlendioxid ein.

Die MBRA - Münsters alternative Restabfallbehandlung, vom renommierten Öko-Institut erst 2011 wieder gelobt - sortiert aus den Restabfällen die so genannte "heizwertreiche Fraktion" aus. Das sind zum Beispiel energiereiche Kunststoffe, die in der Industrie anschließend als Ersatzbrennstoffe eingesetzt werden. So werden Erdgas- und Ölvorräte geschont.

Wir machen sogar aus den Altlasten das Beste: Die Faulgase, die aus den alten Abfällen der Deponie I immer noch frei werden, fangen wir mit Gasbrunnen auf und leiten sie kontrolliert zum Blockheizkraftwerk der Stadtwerke. Dort werden sie zu Strom und Wärme.

 

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