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Luftaufnahme awm Standort Münster-Coerde
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Stadt und awm sammeln Schrotträder künftig systematisch ein

Mehr freie Stellplätze, weniger Schrotträder: Stadt und awm bauen die Entsorgung nicht mehr fahrtüchtiger Fahrräder deutlich aus.

Nicht mehr fahrtüchtige Fahrräder sollen in Münster künftig deutlich schneller aus dem öffentlichen Raum entfernt werden. Dafür arbeiten das städtische Ordnungsamt und die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster enger zusammen. Start ist am Freitag, 17. April, im Kreuzviertel. Dort markiert der städtische Fahrradkontrolldienst zunächst Räder, die eindeutig nicht mehr fahrtauglich sind. Anschließend holt die Sperrgutabfuhr der awm die gekennzeichneten Fahrräder ab. Ziel ist es, blockierte Stellplätze schneller freizumachen und die Zahl der entfernten Räder deutlich zu erhöhen. 

Künftig sollen auf diesem Weg bis zu 10.000 Fahrräder jährlich aus dem Stadtgebiet geholt werden. Rund 80 Prozent davon werden als Schrotträder entsorgt. Metallteile werden im Verwertungsprozess aussortiert und recycelt. In den vergangenen Jahren hat die Stadt bereits mehrere Tausend Schrottfahrräder pro Jahr entfernt.

Nicht jedes beschädigte Fahrrad wird entfernt

Kleinere Mängel wie ein platter Reifen oder ein fehlender Sattel reichen dafür nicht aus. So soll sichergestellt werden, dass Eigentum geschützt bleibt und niemand sein Fahrrad ungewollt verliert.

Bis Ende Juni sind bereits weitere Termine geplant: am 24. April in Pluggendorf, am 5. Mai am Hauptbahnhof und am 18. Mai in Mauritz-Mitte. Ab Juli soll der Kontrollrhythmus auf zwei Termine pro Woche erhöht werden.