Aasee: Rund 8,9 Tonnen Abfall nach dem 1. Mai
Obwohl die 80 aufgestellten 240-Liter-Veranstaltungstonnen größtenteils nur zur Hälfte gefüllt waren, lagen auf den Grünflächen rund um den Aasee viele Verpackungen, Lebensmittelreste und Picknickutensilien wie Einweggrills oder Campingtische.
Wochentags werden die Grünflächen von einer durch die Stadt Münster beauftragten Firma gereinigt. Am vergangenen Samstag haben wir diese Arbeiten größtenteils übernommen. Die entsprechenden Mengen sind deshalb erstmals in unsere Gesamtbilanz eingeflossen. Für eine bessere Vergleichbarkeit führen wir beide Werte auch künftig zusammen.
Ein aussagekräftiger Vergleich mit der Abfallmenge des vergangenen Jahres, damals 3,2 Tonnen, ist daher nicht möglich. „Der Reinigungsaufwand war aber dieses Jahr insgesamt deutlich höher“, bilanziert awm-Einsatzleiter Benedikt Sohn.
Glasbruch erschwert Reinigung
Trotz Glasverbot, Absperrgittern und großem Engagement der Einsatzkräfte des Ordnungsamtes gelangten erneut Glasflaschen auf die Wiesen. Dadurch entstanden großflächige Verunreinigungen durch Glasbruch.
„Scherben auf den Wiesen stellen nicht nur eine erhöhte Gefährdung für Menschen und Tiere dar, diese aus dem Gras zu entfernen ist auch eine Mammutaufgabe für unsere Mitarbeitenden“, berichtet Sohn.
Um den deutlich gestiegenen Reinigungsaufwand am Aasee bewältigen zu können, haben wir unser Team kurzfristig aufgestockt und den Einsatz bis zum Vormittag des 2. Mai ausgeweitet.
Ergänzend zu unseren Leistungen für Stadtsauberkeit und Bildungsarbeit hatten wir Ende April zum Start der Freiluftsaison unsere neue Stadtsauberkeitskampagne vorgestellt. „Es bleibt eine Daueraufgabe. Wir müssen immer wieder dafür sensibilisieren und motivieren, dass Stadtsauberkeit eine Gemeinschaftsaufgabe ist und das Mitwirken aller erfordert“, unterstreicht awm-Sprecherin Manuela Feldkamp-Bode.