Stadt Münster: AWM - Münster für Mehrweg

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Abfallvermeidung

Münster für Mehrweg

Was möchten wir?

  • Mit gezielter Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit das Bewusstsein für die Einsparung wertvoller Ressourcen im Alltag stärken und Handlungsimpulse geben.
  • Lokalen Akteuren und Initiativen, die die sich für das Thema Mehrweg statt Einweg engagieren, die verdiente Aufmerksamkeit schenken und deren Mehrweg-Projekte sichtbar machen.
  • Netzwerke aufbauen bzw. stärken, um Synergien gewinnbringend für unser gemeinsames Ziel zu nutzen.

"Münster für Mehrweg" in den Medien

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Wer macht bereits mit?

Speisen in einem Glas-Mehrwegbehälter werden über die Theke gereicht

Foto © Stadt Münster / Michael C. Moeller

Glas-Mehrwegsystem für die Gastronomie - ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer Hauptstadt der Abfallvermeidung

Ab 2023 sind Restaurants, Cateringbetriebe, Kantinen und Lieferdienste verpflichtet, für die Mitnahme von Speisen und Getränken Mehrwegbehälter als Alternative zu Einwegkunststoffverpackungen anzubieten. Gemeinsam mit weiteren Vertretern der Stadt Münster und Münsterland e.V. haben wir uns basierend auf der Idee der Initiative "Münster für Mehrweg" für eine innovative, smarte und nachhaltigen Lösung stark gemacht: Ein Glas-Mehrwegsystem.
Unser Ziel: Als Alternative zu Einwegverpackungen ein besonders abfallarmes, hochwertiges und einheitliches Mehrwegsystem für den Außer-Haus-Verkauf von Speisen einzuführen. Als Vorreiter in Deutschland stellen Münster und das Münsterland ein neues Glas-Mehrwegpoolsystem vor, mit dem Gastronomiebetriebe kundenfreundlich, abfallarm und nachhaltig Essen-To-Go anbieten können. Das Studierendenwerk Münster startet Anfang März 2022 mit dem neuen System. Dann bietet die Mensa am Ring Speisen zum Mitnehmen in hochwertigen, bruchsicheren und leichten Glasgefäßen an. Anfang April folgen die anderen Mensen und Bistros des Studierendenwerkes mit Behältern aus Glas zum Mitnehmen. Unser Anspruch: Die Mehrweg-Behältnisse für den Speisentransport zeichnen sich durch eine hohe Materialqualität, Nutzerfreundlichkeit, Langlebigkeit und sind im Gegensatz zu Kunststoffmehrweggefäßen unendlich oft recyclebar. So dient dieses Mehrwegsystem der konsequenten Abfallvermeidung, der Nachhaltigkeitsstrategie und trägt zum Klimaschutz in Münster bei.

Die Idee zu dem System hat die Stadt Münster im Rahmen der Initiative „Münster für Mehrweg“ gemeinsam mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Westfalen e. V. (DEHOGA Westfalen) und dem Studierendenwerk Münster in Kooperation mit dem Münsterland e. V. entwickelt. Unter dem Motto "GLAS? Klar!" rufen die Kooperationspartner Gastronomen und Kantinenbetreiber dazu auf, mitzumachen.
Informationen zum Glas-Mehrwegsystem


Das Stadtfest "Münster Mittendrin" macht mit!
Beim Stadtfest "Münster Mittendrin" kommt immer weniger Einwegplastik zum Einsatz: So setzten in diesem Jahr viele Stände auf Mehrweggeschirr und –besteck. An den Mittendrin-Getränkeständen wurde ausschließlich in Mehrwegbechern ausgeschenkt: insgesamt 80.000 Mehrwegbecher waren im Einsatz. Das spart nicht nur enorme Abfallmengen, sondern ist ebenso ein echter Gewinn für den Umwelt- und Ressourcenschutz.



Unternehmen mit Mehrwegbecherpfandsystem machen mit!

Wer keine Zeit für einen Kaffee vor Ort hat, der bekommt in vielen Betrieben in Münster bereits einen Preisnachlass für das Mitbringen eines eigenen Mehrwegbechers. Außerdem werden in über 30 Cafes und auf dem Wochenmarkt in Münster Pfandsysteme als sinnvolle Alternative für den nachhaltigen und abfallfreien Genuss von Heißgetränken angeboten. Tendenz steigend! Die lokale "cup-return-Initiative" in Münster bietet zum Beispiel ein Mehrweg-Standardglas für Heißgetränke bei Supremo am Hafen und im ExKaffee am Hansaring an. Weitere teilnehmende Unternehmen von Mehrwegbecherpfandsystemen in Münster:


Zum Nachlesen: Coffee-to-go - Münster setzt auf Mehrweg



Nachfüllen statt wegwerfen – Anbieterinnen und Anbieter einer Refill-Station machen mit!

Unterwegs und durstig? An sogenannten Refill-Stationen können eigens mitgebrachten Behälter und Trinkflaschen kostenfrei mit Leitungswasser aufgefüllt werden. Wo das in Münster geht, zeigt ein blauer Aufkleber mit einem großen Wassertropfen und der Aufschrift "Refill Münster" hinweist.

In Münster gibt es bereits mehr als 25 solcher Stationen – wir hoffen auf viele weitere Unternehmen, die das Refill-Angebot etablieren.



Plastiktüten vermeiden -  REWE macht mit!

2016 entschied REWE den Verzicht auf Plastiktüten. Als erster großer Lebensmittelhändler in Deutschland setzten die REWE-Märkte auf die Mehrfachverwendung von alternativen Tragetaschen und Einkaufskartons. In einem Pressetermin mit REWE-Marktleiter Martin Nientiedt sowie mit Vertreterinnen und Vertretern unserer Initiative wurden Journalisten und interessierte Kundinnen und Kunden auf den Mehrwert dieser Entscheidung aufmerksam gemacht. Zugleich war dieser Termin am 23. Januar 2017 Auftaktveranstaltung und Startpunkt unseres gemeinsamen Engagements „Im Schulterschluss gegen Plastiktüten“, aus der sich die Initiative „Münster für Mehrweg“ entwickelte.
Zum Nachlesen:


Plastiktüten vermeiden - Bäckers Erdbeer- und Spargelhof in Münster macht mit!

200.000 Plastiktüten weniger in einer Spargelsaison – ein erfolgreiches Ergebnis präsentiert Bäckers Erdbeer- und Spargelhof im Jahr 2017 durch den Verzicht kostenfreier Plastiktüten für den Transport von Erdbeerschälchen, Marmelade und Co. Stattdessen bietet das Unternehmen Mehrwegtaschen an. Manuela Feldkamp (Abfallwirtschaftsbetriebe Münster) und Lukas Reinhardt (Greenpeace Münster) von "Münster für Mehrweg" freuen sich gemeinsam mit Sabine Bundschuh und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Erdbeer- und Spargelhofs, dass bereits viele Kunden und Kundinnen eigene Mehrwegtaschen oder Behälter mitbringen.
Zum Nachlesen:


Wir sind uns sicher: Münster hat noch mehr zu bieten!

Diese Seite wird nach und nach ergänzt, denn wir sind uns sicher: Münster hat in Sachen Mehrweg noch einiges mehr zu bieten!

Sie möchten sich beteiligen oder sind schon jetzt in Sachen Mehrweg engagiert und möchten dies in und für Münster sichtbar machen? Dann melden Sie sich bitte bei
Nicolai Meyer, Tel. 02 51/60 52 754, MeyerN@awm.stadt-muenster.de


Von der Idee zur Initiative

Von der Idee ausgehend, den Plastikverbrauch in Münster zu reduzieren, haben wir uns Ende 2016 zusammengeschlossen, um unter dem Arbeitstitel „Im Schulterschluss gegen Plastiktüten“ für die Reduzierung von Plastiktüten im Lebensmitteleinzelhandel einzutreten.
Schnell waren wir uns jedoch einig: Wenn es um die Vermeidung von Plastiktüten geht, ist Münster, wie viele andere Städte auch, schon ganz vorne mit dabei! Das Bewusstsein für die Umweltbelastung durch Plastiktüten ist groß. Der Griff zu den Alternativen, wie Mehrwegtaschen, Körbe, Rucksäcke und Co. gehört für viele bereits zum Alltag. Unternehmen bieten Einweg-Plastiktüten in der Regel nur noch kostenpflichtig an oder haben diese ganz aus ihrem Sortiment gestrichen.

Eine positive Entwicklung, die uns bestärkt, den Fokus zu erweitern und die Reduzierung von Einwegartikeln generell in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten zu stellen. Wir sehen uns als Impulsgeber für den Prozess des Umdenkens vom Einweg zum Mehrweg in Münster. Unser Einsatz und unsere Motivation zeigen sich seither auch in unserem neuen Namen „Münster für Mehrweg“.


 

Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten

Kontakt

Nicolai Meyer
MeyerN@awm.stadt-muenster.de
Tel. 02 51/60 52 754