Stadt Münster: AWM - Die Biotonne im Sommer

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Die Biotonne im Sommer

Biotonne

Kommen hohe Temperaturen und Feuchtigkeit in der Biotonne zusammen, entsteht ein optimales Mikroklima für die Entwicklung von Maden. Die Maden entwickeln sich aus Eiern, die von Fliegen und anderen Insekten abgelegt werden.
Bioabfälle bieten den Larven ein reichhaltiges Buffet. "Maden sind zwar ungefährlich, in der Biotonne möchte man sie trotzdem nicht haben. Wer ein paar Tipps beherzigt, kann der Ausbreitung wirkungsvoll entgegenwirken", weiß unser Mitarbeiter Volker Gaasch.


In der Küche fängt es an

Bioabfall

Die Entstehung der Maden beginnt meistens schon in der Küche, nämlich dann, wenn Fliegen auf den dort gelagerten Lebensmitteln ihre Eier ablegen. "Lebensmittel sollte man deshalb nicht offen herumstehen lassen. Die Bioabfälle in der Küche sollten in einem Gefäß mit gut verschließbarem Deckel gesammelt werden", empfiehlt Volker Gaasch, und täglich in die Biotonne entsorgt werden.
Ein Biofilterdeckel kann zusätzlich auf die Biotonne montiert werden. Er schließt sie dicht ab und macht es den Fliegen schwer in die Tonne zu gelangen. Außerdem hemmt er die Geruchsbildung. Besonders für Biotonnen, die im Keller stehen, empfehlenswert. Den Biofilterdeckel können Sie bei uns bestellen:
An-/Ab- und Ummeldung von Abfallbehältern und Zubehör (PDF, 462 KB)


Das mag die Biotonne

Sammelgefäß mit Papiertüte für Bioabfall

Sammelgefäß mit Papiertüte

Draußen sollte die Biotonne nicht in der Sonne, sondern an einem schattigen Platz stehen. Apfelkippe, Bananenschale und Co. sollten unbedingt großzügig in Zeitungspapier oder eine Papiertüte gepackt werden, so dass sich keine Feuchtigkeit entwickeln kann. Plastiktüten und auch die so genannten kompostierbaren Biotüten sind übrigens tabu für die Biotonne. Auch die kompostierbaren Beutel können von unserer Anlage nicht verarbeitet werden.


Nach der Leerung

Nach der Leerung sollten zerknüllte Papiere oder Eierkartons auf den Boden der Tonne gelegt werden, so dass keine Reste am Boden kleben bleiben können und der Behälter vollständig geleert werden kann. Ein kräftiger Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch lässt Überbleibsel an den Seitenwänden verschwinden. Anschließend sollte die Tonne unbedingt auf dem Kopf stehend vollständig trocknen, so dass keine Feuchtigkeit zurückbleibt.

Die Maden sind schon da?

Aber was tun, wenn es die Biotonne doch erwischt hat und Maden bereits Einzug gehalten haben? Eine Schicht Gesteinsmehl (im Gartenfachhandel erhältlich) bindet Feuchtigkeit und entzieht damit den Maden eine wichtige Lebensgrundlage.

Auf chemische Produkte bei der Madenbekämpfung sollte unbedingt verzichtet werden. Viele dieser Mittel wirken nicht nur toxisch auf die unliebsamen Maden, sondern sind auch eine potentielle Gefahr für Mensch und Tier. Und auch das Gift landet ja dann unweigerlich ebenfalls im Kompost.
 

Bei Fragen hilft der Kundenservice der AWM unter Tel. 02 51/60 52 53 gerne weiter.

 

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