Stadt Münster: AWM - Europäische Woche der Abfallvermeidung

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Europäische Woche der Abfallvermeidung

KANT und AWM gemeinsam auf Spurensuche

Die Klasse 6a mit ihren eigenen ökologischen Fußabdrücken (links Lehrerin Jutta Stadtler, rechts Tina Mai)

Wie verhalten wir uns gegenüber unserer Umwelt im Alltag? Trennen und entsorgen wir unseren Abfall richtig? Versuchen wir Ressourcen zu schonen? Wie verschwenderisch sind wir beim Verbrauch scheinbar unbegrenzt verfügbarer Dinge, wie z. B. Wasser? Und wie können wir unser Verhalten ändern? Diesen und vielen weiteren Fragen sind Schülerinnen und Schüler des Immanuel-Kant-Gymnasiums Hiltrup nachgegangen. Dazu hängen in den Klassenräumen und in den Fluren Plakate mit Fußabdrücken, auf denen konkrete Tipps zum umweltbewussten Verhalten stehen. Botschaften wie „Kauf nur das, was du brauchst“, „Recyclingpapier nutzen“, „Mehrweg statt Einweg“, sollen dazu anhalten, zu lernen auf kleinerem Fuß zu leben und weniger Ressourcen zu verschwenden. Außerdem ermitteln die Schülerinnen und Schüler auch ihren persönlichen „ökologischen Fußabdruck“, um das eigene Verhalten und den Umgang mit Ressourcen zu überdenken.
Dass die Idee funktioniert, kann Jutta Stadtler, Lehrerin und Projektleiterin am Kant-Gymnasium, schon jetzt bestätigen. „Ich wurde schon aufgefordert, das Licht im Klassenraum auszuschalten“, berichtet sie lachend. Im KANT stößt die Aktion auf große Resonanz. „Die Ideen haben sich in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler schon fest verankert“, so Stadtler weiter. „Es geht darum, dass man schon mit kleinen Dingen im Alltag, wie z. B. Brotdosen zu nutzen, eine Menge für die Umwelt tun kann“, ergänzt unsere Abfallpädagogin Tina Mai.


„Münster für Mehrweg“ begrüßt Refill-Stationen

Gruppenfoto

Ein tolles Beispiel zur Vermeidung von Plastikabfällen und für Mehrweglösungen ist das Projekt "Refill". In allen münsterschen Geschäften und Einrichtungen, die eine Refill-Station anbieten, haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit ihre eigene Trinkflasche kostenfrei mit Leitungswasser auffüllen zu lassen. Im Rahmen eines Pressetermins macht die Initiative „Münster für Mehrweg“ auf die Idee und die 25 Refill-Stationen, die es in Münster bereits gibt, aufmerksam. „Eine ganz einfache und vor allem ressourcenschonende Handlungsalternative, um den Durst unterwegs zu löschen“, betont unsere Mitarbeiterin Dorothee Jäckering. Gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen der Initiative "Münster für Mehrweg" und Meike Schulzik, Inhaberin des plastikfreien Ladens Einzelhandel – Zum Wohlfüllen, hofft sie darauf, dass viele Nutzerinnen und Nutzer mitmachen und sich weitere Unternehmen und Ladengeschäfte anschließen.
Informationen zum Projekt "Refill" auf der Seite "Münster für Mehrweg"


 

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