Stadt Münster: AWM - Aufräumen mit den Rollenklischees

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Aufräumen mit den Rollenklischees

AWM-Mitarbeiterinnen treffen Bundesministerin Franziska Giffey beim ersten Netzwerktreffen von Müllwerkerinnen kommunaler Unternehmen

Gruppenbild der Müllwerkerinnen mit Bundesministerin Giffey

Müllwerkerinnen aus ganz Deutschland treffen sich in Berlin

Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, hat nicht nur die Schirmherrschaft für das Treffen übernommen, sondern war an diesem Tag auch selbst als Müllwerkerin tätig. Im Anschluss begrüßte sie die Teilnehmerinnen gemeinsam mit Katherina Reiche, Hauptgeschäftsführerin des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) sowie Martin Urban, BSR, Vorstand Personal, Soziales und techn. Dienstleistungen. Sie betonte, dass die Müllwerkerinnen Vorreiterinnen in dem bislang männerdominierten Beruf sind und tauschte sich mit ihnen über die besonderen Herausforderungen aus, die der Beruf mit sich bringt.

Dazu VKU-Hauptgeschäftsführerin Katherina Reiche: „Müllwerkerinnen sind ein weiterer Beispiel dafür, wie sich Frauen in vermeintlichen Männerberufen erfolgreich behaupten. Das ist ein guter Beleg für die gesellschaftliche Notwendigkeit, dass Männer wie Frauen frei von Rollenklischees ihren Berufswunsch verwirklichen können.“

Die Arbeit als Müllwerkerin ist aus verschiedenen Gründen attraktiv. Die kommunale Abfallwirtschaft und Stadtreinigung in Deutschland bietet rund 100.000 sichere und krisenfeste Arbeitsplätze – außerdem ein Höchstmaß an Arbeits- und Standortsicherheit und nicht zuletzt eine attraktive und verlässliche Bezahlung nach Tarifvertrag. Der Weltfrauentag am 8. März 2019 ist erstmals ein gesetzlicher Feiertag in Berlin.

Wir beschäftigten aktuell vier Frauen in der Abfallabfuhr.


 

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